Die Stadt Ehingen setzt auf LED-Technik


Presseartikel vom aus der Schwäbischen Zeitung

In den städtischen Tiefgaragen Lindenplatz und Tränkberg sorgen nun umweltfreundliche LED-Leuchten für genügend Helligkeit. Die Stadt hat die bisherigen Leuchtstoffröhren mit je 58 Watt gegen deutlich energiesparendere LED-Lampen ausgetauscht, die im Vergleich nur noch 23 Watt benötigen und in den nächsten 20 Jahren knapp 1500 Tonnen weniger CO2 ausstoßen werden.

Maßnahme lohnt sich
Auch wenn sich die Kosten für diese Maßnahme abzüglich der bewilligten Fördergelder durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf 74 000 Euro belaufen ist letztendlich von einer Einsparung von Energiekosten in Höhe von 21 500 Euro pro Jahr auszugehen, denn LED-Lampen verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern halten auch länger als herkömmliche Lampen. Hatten die bisherigen Leuchten eine Leuchtdauer von 15 000 Stunden, hält die moderne LED-Technik 50 000 Stunden. Damit amortisiert sich die Investition in der Tiefgarage Lindenplatz bei einer Leuchtdauer von 4000 Stunden pro Jahr in fünf, in der Tiefgarage Tränkberg bei einer Leuchtdauer von 5000 Stunden im Jahr bereits nach drei Jahren.

Nachhaltige CO2-Einsparung
Zusätzlich wurden in den beiden Tiefgaragen mehrere Präsenzmelder angebracht, die durch eine automatisierte Abschaltung nach 15 Minuten Energie einsparen können. Weiteres Einsparpotenzial bieten darüber hinaus die tageslichtabhängigen Steuerungen an den Leuchtreihen am Lichthof der Tiefgarage Lindenplatz, welche dafür sorgen, dass sie bei entsprechender Sonneneinstrahlung oder Helligkeit selbstständig abschalten. Auch sämtliche Außenleuchten wurden auf die LED-Technik umgestellt. In der Tiefgarage Tränkberg wurde für die öffentliche Toilette zudem eine elektrische Heizungsregelung eingebaut, welche je nach Umgebungstemperatur selbstständige Temperaturschwankungen ausgleicht. Mit diesen Maßnahmen ist Ehingen als Nachhaltige Stadt einer dauerhaften CO2- Reduktion im kommunalen Bereich erneut ein Stück näher gekommen.


Autor: Stadt Ehingen
Quelle: https://www.ehingen.de/index.php?id=307?&no_cache=1&id=307&publish[id]=1015627&publish[start]=