Termin steht fest: "Junges Podium" am 2. April

Presseartikel vom aus der Südwest Presse

Mit einem "Jungen Podium" Anfang April will der Stadt- jugendring fünf Themen erarbeiten und dem Gemeinderat dazu Vorschläge machen.

Als Idee im Gespräch ist es schon lange, jetzt wird das "Junge Podium" in Ehingen konkret. Gestern hat Christian Walther, Gemeinderat der Liste Junges Ehingen und Sprecher des Stadtjugendrings, Einzelheiten vorgestellt und die Idee nochmals erklärt. Stattfinden wird das "Junge Podium" am Donnerstag, 2. April, von 18.30 Uhr an im Jugendzentrum in der Alten Post in der Bahnhofstraße. Es kann, schreibt Walther, als eine Art Podiumsdiskussion verstanden werden, bei der junge Stadträte auf dem Podium sitzen und junge Ehinger im Publikum. Der wesentliche Unterschied zur klassischen Podiumsdiskussion sei, dass kein Thema vorgegeben wird, sondern das Publikum selber die Themen festlegt, über die diskutiert und auch entschieden werden soll. "Das dadurch entstanden Meinungsbild von Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann als eine offizielle Empfehlung für den Gemeinderat verstanden werden", meint Walther. Somit übernehme das "Junge Podium" auch Funktionen eines Jugendgemeinderats.

Eingeladen werden nach Mitteilung Walthers alle, die sich in irgendeiner Form in Ehingen engagieren. Also Vereine von Sport über Musik bis Kultur, dazu Verbände und Organisationen wie die SMV der Schulen oder die Lokale Agenda, lose Gruppen und Bands, DJs, Veranstalter, Skater, Breaker, alle Schulsozialarbeiter, die Verwaltung (hauptsächlich Mitarbeiter vom Kulturamt und vom Amt für Bildung, Jugend und Soziales), der komplette Gemeinderat und die lokalen Medien. Die etwa 150 Einladungen werden am 23. Februar verschickt. Auf dem Podium sollen die jüngsten Vertreter der Ehinger Fraktionen und Gruppen im Gemeinderat vertreten sein. Moderiert wird die Veranstaltung von Vertretern der Medien.

Um die Themen, die diskutiert werden, strukturieren zu können, gibt es ein System zur Bewertung: Am Eingang bekommt jeder Besucher drei Klebepunkte, die er später verteilen kann. Zu Beginn können die Besucher Themen vorschlagen und diese maximal zwei Minuten beschreiben und erläutern. Danach kann jeder Besucher seine drei Punkte auf die verschiedenen Themen verteilen, um die fünf beliebtesten Themen zu bestimmen. Diese fünf Themen werden dann - jeweils etwa 20 Minuten lang - im Podium diskutiert und im Plenum abgestimmt. Die jeweiligen Ergebnisse werden festgehalten und gehen als Empfehlung an den Ehinger Gemeinderat.


Autor: Andreas Hacker
Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ehingen/termin-steht-fest_-_junges-podium_-am-2.-april-17421895.html